Kulturelles Erbe

Romanische Kunst

Zum Greifen nah bleibt die romanische Kunst an einer Vielzahl kirchlicher Bauten. Sie entstand nach dem Ende der Karolinger im Königreich Frankreich um das Jahr 1000.

Sehr in der Charente-Maritime präsent, breitet sich der Stil schließlich in ganz Europa aus, und nimmt auf seinem Weg orientalische oder in germanischer Tradition stehende Elemente auf.

Die Ausbreitung der romanischen Kunst geht mit einem demografischen und wirtschaftlichen Aufschwung einher. Gleichzeitig entwickelt sich das Pilgerwesen, besonders zu dem Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Eine solche Begeisterung benötigte Platz, um die Gläubigen in den Kirchen aufzunehmen. Auf diese Weise entwickelte die romanische Kunst in der Saintonge des 11. und 12. Jahrhunderts ein Architekturensemble mit besonders reicher und einzigartiger Ornamentik.

Der Jakobsweg

Eine der wichtigsten Routen, die nach Santiago de Compostela führten, durchquert die Charente-Maritime.

Besonders Saint Jean d’Angely war ein bedeutender Etappenort. Die Stadt beherbergt eine wunderbare Abtei, deren Gründung auf die Aufbewahrung des Schädels von Johannes dem Täufer als Reliquie zurückgeht.

Die mittelalterliche Stadt Pons liegt auf einem Felsen. Von hier aus bewacht der Donjon, einziges Relikt der imposanten mittelalterlichen Festung, die Stadt. Auf dem Jakobsweg gelegen, besitzt Pons ein ehemaliges Hospiz, das einzigartig in Europa ist und von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

 

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Das Amphitheater von Saintes

Saintes gehört zu den politischen Hauptstädten Aquitaniens. Das gallo-römische Amphitheater zeugt noch vom Wohlstand der Stadt in dieser Zeit. Das Amphitheater erweist sich in aller Bescheidenheit als eines der ältesten und besterhaltenen Galliens.

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